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	<title>Simone &#8211; Blaschke PR</title>
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	<title>Simone &#8211; Blaschke PR</title>
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		<title>Klavierspielen gegen Terror und Angst &#8211; Global Media Forum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2016 11:40:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PR und Events]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Welle]]></category>
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		<category><![CDATA[GMF 2016]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Piano, Pinsel oder Rap Musik für eine bessere Welt Wenn der syrische Pianist Aeham Ahmed seine Gefühle in die Pianotasten überträgt und dazu singt, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. In seinem Klavierspiel [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit Piano, Pinsel oder Rap Musik für eine bessere Welt </strong></h2>



<p>Wenn der syrische Pianist Aeham Ahmed seine Gefühle in die Pianotasten überträgt und dazu singt, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. In seinem Klavierspiel wird das Ausmaß und Leid des syrischen Bürgerkriegs und Aehams eigener Tragödie unfassbar präsent und förmlich spürbar. So erging es mir am letzten Montag (13. Juni) im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn bei der Eröffnung des Deutsche Welle Global Media Forum GMF 2016.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2016/06/P1080630.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2560" height="1920" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2016/06/P1080630.jpg" alt="P1080630" class="wp-image-1244" srcset="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2016/06/P1080630.jpg 2560w, https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2016/06/P1080630-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption>Künstler aus Syrien, Ägypten, dem Irak und Deutschland sprechen über die Wirkung ihrer Arbeit für Freiheit und Frieden. (Foto: Blaschke PR)</figcaption></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ihre Waffe ist die Kunst</strong></h3>



<p>Am letzten Konferenztag sehe ich Aeham wieder. Zusammen mit anderen Künstlern spricht er in der Session &#8222;How art und culture can foster dialogue and change politics&#8220; darüber, welchen Einfluss sie mit ihrem Schaffen in Krisenzeiten haben können. Erneut trifft mich seine Bescheidenheit und sein unendlicher Glaube an das Gute im Menschen mitten ins Herz. Der 28-Jährige, dessen Freunde und Familie in Syrien gefoltert wurden oder ums Leben kamen, dessen Frau noch immer dort ist, baut darauf, dass ähnlich wie vor 70 Jahren in Deutschland auch in seiner Heimat bald Frieden einkehrt. Zuvor aber möchte der hagere junge Mann mit der zerbrechlichen Stimme, dass seine Frau im Rahmen des &#8222;Familiennachzug&#8220;, eines seiner ersten deutschen Worte, nach Deutschland kommen darf. Solange spielt der selbst als palästinensischer Flüchtling im syrischen Flüchtlingslager in Damaskus aufgewachsene und später an der Universität in Damaskus und am Konservatorium von Homs ausgebildete Pianist weiterhin am liebsten für Kinder. Bis er im Sommer 2015 erneut fliehen musste, transportierte Ahmad sein Klavier auf einem Anhänger oder Pick-Up und trat auf Straßen und öffentlichen Plätzen in Damaskus und Aleppo auf. Über Izmir, Lesbos und die Balkanroute kam er mit der ersten großen Flüchtlingswelle nach Deutschland und verbreitet seitdem hier seine Friedensbotschaft.</p>



<p>Auch die anderen Künstler, die an diesem Mittwoch an der Diskussionsrunde teilnehmen, setzen ihre Kunst mit Leidenschaft und Engagement gegen Angst und Terror und für mehr Toleranz ein: der aus Ägypten stammenden Wandmaler Ammar Abo Bakr, der irakische Satiriker und Comedian Ahmed Al Basheer, der Soulsänger Fetsum mit afrikanischen Wurzeln und der deutsche Rapper mit Migrationshintergrund, Samy Deluxe. Sie sprechen über Gefühle, Hoffnungen und ihre Möglichkeiten, mit Kunst einen Beitrag zum Frieden zu leisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Klopapier und Mimimi &#8211; Samy Deluxe rappt gegen Rassismus und für mehr Toleranz<br></strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_4525.jpg"><img decoding="async" width="449" height="304" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_4525-449x304.jpg" alt="IMG_4525" class="wp-image-1252"/></a><figcaption>Der deutsche Rapper Samy Deluxe auf dem Global Media Forum in Bonn. <br>(Foto: Blaschke PR)</figcaption></figure></div>



<p>Dahingestellt, ob die Künstler sich selbst als politische Aktivisten bezeichnen würden, haben sie allesamt den Wunsch, mit ihrer Kunst etwas zu bewirken, um die Integration fremder Menschen und das Miteinander verschiedener Kulturen zu fördern. Der deutsche Rapper Samy Deluxe zum Beispiel, seit seiner Teilnahme in Xavier Naidoos TV-Show &#8222;Sing meinen Song&#8220; auch einem breiteren Publikum bekannt, versucht es mit Songs wie &#8222;Klopapier&#8220; oder dem Slogan &#8222;Ein Herz für Mimimi&#8220;, ein sympathischeres Wort für &#8222;Mitbürger mit Migrationshintergrund&#8220;. Auch sein Kumpel, der Berliner Soulsänger Fetsum, selbst als Kind mit seinen Eltern aus Äthopien geflohen, setzt sich für Minderheiten ein. Im April hat er auf der Berliner Waldbühne ein Benefizkonzert für traumatisierte Kinder aus Kriegsgebieten organisiert. Mit dabei waren&nbsp;Bands und Musiker wie Seeed, Beatsteaks, Clueso und Max Herre.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Lachen statt Verzweiflung</strong></h3>



<p>Der irakische Comedian Ahmed Al Basheer wählt mit seiner selbst finanzierten &nbsp;&#8222;Albasheer-Show&#8220; die Satire, um den IS aufs Korn zu nehmen und auf die Konflikte in Irak und Syrien aufmerksam zu machen. Inzwischen wird seine Show auch über die Deutsche Welle ausgestrahlt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Leinwand als Protestfläche</strong></h3>



<p>Großartig auch die Wandmalereien von Ammar Abo Bakr. Der bekannte Graffiti-Künstler aus Ägypten drückt seine künstlerischen Botschaften seit dem Arabischen Frühling 2011 auf großen Wänden aus. Auf Einladung der DW zum GMF 2016 kam er Anfang Juni nach Bonn,&nbsp;wo er zusammen mit Flüchtlingen in einer Unterkunft im Bonner Norden anfing, deren Geschichten mit Pinsel und Farbe auf eine große Leinwand zu malen. Der künstlerische Prozess wurde nach dem Transport der Leinwand zum World Conference Center Bonn WCCB während der drei Konferenztage vollendet. Entstanden ist ein beeindruckendes Wandgemälde, farbenfroh, aber nachdenklich.</p>



<p>Siehe Beitragsfoto (Blaschke PR): Kunst vor dem WCCB in Bonn von Wandmaler und Graffiti-Künstler Ammar Abo Bakr aus Ägypten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>GMF 2016 &#8211; mehr als ein Orgajob</strong></h3>



<p>Die Begnung mit Menschen, deren Schicksal und persönliche Geschichten von der Weltpolitik geprägt sind, die mit ihrer Einstellung zur Meinungsfreiheit etwas bewirken wollen, sind für mich eine große Motivation, diese Konferenz, zu dessen Event-Crew ich seit dem Startschuss 2008 gehöre, organisatorisch und inhaltlich weiter zu unterstützen. Ja, es ist ein Job, mit dem ich meine Brötchen verdiene &#8211; und doch ist es auch eine persönliche Herzensangelegenheit.</p>



<p>Ich freue mich auf das nächste Jahr und nehme viele nachhaltige Eindrücke aus diesem Jahr mit. Unter anderem &#8211; und das ist eine wirkliche Empfehlung an alle, die diesen Text lesen &#8211; den Film #<a href="http://www.dw.com/de/programm/myescape/s-32603-9801" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MyEscape.</a></p>



<p>Pressemitteilung der DW zum GMF 2016: <a rel="noopener noreferrer" href="http://www.dw.com/de/wir-müssen-alle-erreichen-künstler-diskutieren-auf-dem-global-media-forum/a-19332087" target="_blank" class="rank-math-link">Künstler diskutieren auf dem Global Media Forum</a></p>
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		<title>Erstes Blog-Camp ever &#8211; und gleich so gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 12:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PR und Events]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[Reise und Mobilität standen im Fokus Ich hab´s einfach mal gemacht. Von Link zu Link vorwärts recherchiert, bin ich Anfang August zur Info gelangt, dass es im Oktober ein Blog-Camp zum Thema Reise/Mobilität gibt. Eine [&#8230;]]]></description>
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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Reise und Mobilität standen im Fokus</strong></h3>



<p>Ich hab´s einfach mal gemacht. Von Link zu Link vorwärts recherchiert, bin ich Anfang August zur Info gelangt, dass es im Oktober ein Blog-Camp zum Thema Reise/Mobilität gibt. Eine Nachfrage später wusste ich, dass der <a href="http://www.rommerskirchen.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verlag Rommerskirchen</a> sowas organisiert und man sich nicht einfach so anmelden kann. Man wird eingeladen oder besser gesagt &#8211; wie in meinem Fall &#8211; nach erfolgreicher &#8222;Bewerbung&#8220; ausgewählt. Diplom-Geografin, Online-Texterin und Reisekunden, mit diesen key words habe ich punkten könnne.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Nachhilfe im Bloggen</strong></h3>



<p>Da die Digital Ager meine Kinder sein könnten, brauchte ich Nachhilfe zum Thema Blog, Bloggen und allem, was dazu gehört. Ich hatte einfach Bock auf so ein Blog-Camp. Also handeln: Mail im August abgeschickt, mich in den <a href="http://atlantik-kanada-2015.auslandsblog.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kanada-Urlaub</a> verabschiedet und kurz nach der Rückkehr lag die Zusage im Mail-Eingang. Juchhu, wie habe ich mich gefreut. Am 8. und 9. Oktober verbrachte ich zwei supertolle, informative, unterhaltsame Tage in Hannover. Und neben all den spannenden Referenten, neuen Informationen, Tweets und Posts war es besonders die menschliche Seite der Teilnehmer, die mich absolut geflasht hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Blogger-Netzwerk erfolgreich erweitert<br></strong></h3>



<p>So tolle Leute zwischen 20 und 55 (vermutlich ;-)) habe ich schon lange nicht mehr auf einen Schlag kennen gelernt. Danke Verlag Rommerskirchen, danke VW (ja tatsächlich), in deren Räumen im Madsack Verlagsgebäude wir kostenfrei tagen durften und danke Peter Jebsen via www.sozialgeschnatter.de für die Online-Zusammenfassung dieses <a href="https://sozialgeschnatter.wordpress.com/2015/10/11/4-blog-camp-reisemobilitaet-die-twitter-presseschau-bcreise15/#2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog-Camps</a>!</p>



<p>Und nicht zuletzt danke an den netten Fotografen Roland Niepaul von VW, der mir die Fotos zur Verfügung gestellt hat!</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-5 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7778.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7778.jpg" alt="" data-id="872" class="wp-image-872"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7818.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7818.jpg" alt="" data-id="874" class="wp-image-874"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7681.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7681.jpg" alt="" data-id="869" class="wp-image-869"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7797.jpg"><img decoding="async" width="3795" height="2530" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7797.jpg" alt="" data-id="873" class="wp-image-873"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7829.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7829.jpg" alt="" data-id="875" class="wp-image-875"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7742.jpg"><img decoding="async" width="5023" height="3349" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_7742.jpg" alt="" data-id="871" class="wp-image-871"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_8000.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151008BlogCamp_8000.jpg" alt="" data-id="877" class="wp-image-877"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8237.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8237.jpg" alt="" data-id="860" class="wp-image-860"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8289.jpg"><img decoding="async" width="3456" height="5184" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8289.jpg" alt="" data-id="859" class="wp-image-859"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8061.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8061.jpg" alt="" data-id="855" class="wp-image-855"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8398.jpg"><img decoding="async" width="5184" height="3456" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8398.jpg" alt="" data-id="857" class="wp-image-857"/></a></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8314.jpg"><img decoding="async" width="4556" height="3037" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/11/rn151009BlogCamp_8314.jpg" alt="" data-id="858" class="wp-image-858"/></a></figure></li></ul></figure>



<p>Alle Fotos: Roland Niepaul</p>
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		<title>Artikel über Costa Rica erstellt für Reisemagazin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 09:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PR und Events]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Costa Rica Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Reisemagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralamerika]]></category>
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					<description><![CDATA[Grüne Vielfalt und karibisches Flair in Costa Rica Ich muss nicht zwangsläufig vor Ort gewesen zu sein, um einen anspruchsvollen Artikel für ein Reisemagazin über Costa Rica zu schreiben. Auf der Basis intensiver Recherche und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Grüne Vielfalt und karibisches Flair in Costa Rica</h2>



<p>Ich muss nicht zwangsläufig vor Ort gewesen zu sein, um einen anspruchsvollen Artikel für ein Reisemagazin über Costa Rica zu schreiben. Auf der Basis intensiver Recherche und eines ausführlichen Kundeninterviews entstand dieser Beitrag.  </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Eingebettet zwischen dem pazifischen und karibischen Meer präsentiert sich Costa Rica mit einer riesigen biologischen Artenvielfalt auf kleinstem Raum. </p><cite>Einstieg in den Artikel für ein Reisemagazin (Autorin: Simone Blaschke)</cite></blockquote>



<p>In wenigen Stunden Fahrt wechselt die Natur immer wieder ihr Aussehen und man entdeckt ständig neue Landschaftsformen: Gewaltige Vulkane, karibische Strände, riesige Wasserfälle oder üppige Urwaldlandschaften – in dem kleinen mittelamerikanischen Land zwischen Nicaragua und Panama zeigt sich die Natur in Höchstform! Wer ein abwechslungsreiches Naturerlebnis sucht, wird die Pflanzen- und Tierwelt Costa Ricas und seiner Nachbarländer in vollen Zügen genießen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/04/bt-touristik_mundo-verde_720x227.jpg"><img decoding="async" width="720" height="227" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/04/bt-touristik_mundo-verde_720x227.jpg" alt="Foto: b&amp;t touristik" class="wp-image-618"/></a><figcaption>Foto: b&amp;t touristik</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kleines Land mit großer Vielfalt</strong></h3>



<p>Auf der Landkarte wirkt Costa Rica im Verhältnis zu seinen Nachbarstaaten in Mittel- und Südamerika eher klein und unscheinbar. Doch von der geringen Größe des Landes sollte man sich nicht täuschen lassen. In Wirklichkeit zählt Costa Rica zu den artenreichsten Ländern der Erde und den weltweit meistbesuchten Reisezielen für Naturliebhaber. Morgens den feuchten immer-grünen Nebelwald von „Monteverde“ nördlich der Hauptstadt San José durchstreifen, bevor ein paar Stunden später die Sonne am warmen Pazifikstrand lockt. Am nächsten Tag nach einer Wanderung durch das Vulkangebiet im Arenal Nationalpark in einer Reggae-Bar an der Karibikküste den Sundowner genießen – das alles ist auf einer Tour durch Costa Rica problemlos an ein bis zwei Tagen möglich. Ohne großen Aufwand kommt man in diesem Land dank gut ausgebauter Straßen oder auf dem Wasserweg problemlos von A nach B.</p>



<p>Warum das kleine mittelamerikanische Land als „Mundo verde“ (grüne Welt) bezeichnet wird, erschließt sich bereits beim Anflug auf die Hauptstadt San José: Dieses Land ist unglaublich grün und extrem abwechslungsreich. Auf 51.000 Quadratkilometern Gesamtfläche – also gerade einmal 0,03 Prozent der Erdoberfläche – tummeln sich ganze fünf Prozent der weltweit vorhandenen biologischen Spezies. Tropische Trocken-, Feucht- und Regenwälder, fruchtbare Vulkanlandschaften, mäandrierende Flüsse, zahlreiche Seen, weiße Strände und türkisblaue Lagunen bieten den perfekten Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten (siehe Kasten).<strong><br></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Unter der Oberfläche brodelt es</strong></h3>



<p>Geologisch betrachtet gehört die zentralamerikanische Region zum pazifischen Feuergürtel, weshalb es hier hunderte Vulkane gibt. Im Erdinneren herrscht bis heute große Aktivität. Erst kürzlich brach der Vulkan „Turrialba“ südöstlich von San José wieder aus und beförderte eine rund ein Kilometer hohe Aschewolke in die Luft.</p>



<p>Die meisten Vulkane Costa Ricas sind schon von weitem an ihrer typischen Form mit dem tiefen Krater zu erkennen. Der touristisch bekannteste ist der „Arenal“. Seit seinem letzten größeren Ausbruch im Jahr 1968, bei dem er zwei Ortschaften und 80 Menschen unter sich begrub, blieb der 1.670 Meter hohe Vulkan lange Zeit aktiv. Noch vor wenigen Jahren konnten Besucher das spektakuläre Schauspiel der sich ins Tal ergießenden Lava live bewundern. Mit lautem Getöse schleuderte er riesige Gesteinsbrocken mehrere Meter in die Luft und das rote Glühen der Lavaströme erhellte die Nacht. Aber auch ohne sichtbare Aktivität ist der Arenal ein echter Bilderbuch-Vulkan mit einem perfekten Kegel. Zusammen mit dem gleichnamigen See am Fuß des Vulkans, den ursprünglichen Regenwäldern, Flüssen und Wasserfällen präsentiert sich diese zum Nationalpark ernannte Gegend im Norden des Landes landschaftlich äußerst reizvoll.<strong><br></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bunter Mix und karibisches Flair</strong></h3>



<p>Nur 320 Kilometer misst die Entfernung zwischen dem pazifischen und karibischen Meer und doch liegen dazwischen Welten. Mit jedem Kilometer von West nach Ost verändert sich die Landschaft Costa Ricas, und sobald man die karibischen See erreicht, spürt man das entspannte Flair, für das die Karibik so bekannt ist. In dieser Region, in der Provinz Limón, leben vorwiegend Afro-Costa-Ricaner. Sie bilden die zweitstärkste Bevölkerungsgruppe und sind meist jamaikanischer Abstammung. Ihre Vorfahren wanderten über die Westindischen Inseln ein und halfen beim Bau der Eisenbahnlinie oder arbeiteten auf den Bananenplantagen. Trotz ihres eher bescheidenen Lebens versprühen die Afro-Costa-Ricaner das typisch karibische Lebensgefühl und halten an ihren Traditionen, Tänzen und ihrer Musik fest. Wer hier herkommt, wird von der lockeren Atmosphäre sofort angesteckt.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/04/bt-touristik_costa-rica-panama_720x227.jpg"><img decoding="async" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/04/bt-touristik_costa-rica-panama_720x227.jpg" alt="Foto: b&amp;t touristik" class="wp-image-617"/></a><figcaption>Foto: b&amp;t touristik<strong><strong> <br></strong></strong></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Es zwitschert, kreucht und fleucht in Costa Rica</strong></h3>



<p>Umgeben von den einzigartigen Geräuschen des Urwalds in einem kleinen Boot durch das ruhige Wasser gleiten, die unglaubliche Naturvielfalt und die Tiere an Wasser und an Land beobachten, das kann man in einem der schönsten Naturreservate Costa Ricas. Im Nationalpark „Tortuguero“ entlang eines 35 Kilometer langen Küstenstreifens an der Karibikküste sind 400 Baumarten und über 2200 (!) Pflanzenarten beheimatet. Bei einer Bootsfahrt durch die weit verzweigte Kanal- und Lagunenlandschaft kann man aus nächster Nähe die außergewöhnlichsten Tiere zwischen dem Dickicht oder im Wasser beobachten. Wo der Blick auch hingeht, überall gibt es etwas zu entdecken. In diesem Amazonas-ähnlichen Regenwald leben unzählige Vogelarten, Schlangen, Frösche, Affen und Faultiere. Mit etwas Glück erspäht man aus sicherer Entfernung sogar einen Jaguar. Zu den heimischen Wassertieren gehören Kaimane, Krokodile, Alligator-Hechte und Fluss-Schildkröten. Ein besonders beeindruckendes Naturschauspiel findet in der Regel zwischen Juli und September an der Karibikküste statt. Dann kommen tausende, bis zu 200 Kilogramm schwere Meeresschildkröten nachts an Land, um im Sand ihre Eier abzulegen, aus denen nach einigen Wochen ihre Babys schlüpfen.<strong><br></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Land des Spitzenkaffees</strong></h3>



<p>Neben Tourismus, Bananen und Ananas gehört der Kaffee zu den wichtigsten Einnahmequellen Costa Ricas. Die Pflanzen finden auf dem fruchtbaren vulkanischen Boden im Zentraltal von Costa Rica optimale Bedingungen. Seit die Europäer Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Kaffeepflanzen auf die karibischen Inseln und nach Mittelamerika brachten, hat sich Costa Rica mit inzwischen über 150.000 Tonnen pro Jahr zu einem der größten Kaffee-Exporteure der Welt gemausert. Über 300 unterschiedliche Arabica-Spitzenkaffees stammen aus Costa Rica. Trotz großer Mengen und hochtechnisierter Betriebe sorgen strenge Umweltauflagen dafür, dass nicht der gleiche Raubbau an der Natur wie zum Beispiel in Brasilien betrieben wird. Heute gibt es in Costa Rica rund 80.000 Kaffeeproduzenten, darunter eine Vielzahl kleiner Betriebe, deren Besitzer die braunen Bohnen vielfach noch nach traditionellen Methoden herstellen. Gerne zeigen die Plantagenbesitzer ihren Besuchern und Kaffeeliebhabern, wie sie den Hochlandkaffee anbauen und nach der Ernte verarbeiten.<strong><br></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ochsenkarren und Steinkugeln</strong></h3>



<p>Costa Rica weist neben seiner riesigen Naturvielfalt ein paar kulturelle Kuriositäten vor, die von Menschenhand überliefert wurden. Da ist zunächst der Ochsenkarren. An sich nichts Ausgefallenes, doch bei näherer Betrachtung haben die „Carretas“ eine besondere Entwicklung mitgemacht. Früher als Transportmittel für Kaffee verwendet, stehen sie heute als farbenprächtig bemalte Einrichtungsgegenstände in Vorgärten und Häusern wohlhabender Städter oder können im Nationalmuseum von San José besichtigt werden. In dem kleinen Ort Sarchі, in der Region von San Carlos an der Grenze zu Nicaragua, liegt die Wiege dieses costa-ricanischen Handwerks, das inzwischen auch jenseits der Landesgrenzen seine Liebhaber gewonnen hat.</p>



<p>Eine andere Kuriosität sind die über 200 kunstvoll gearbeiteten Steinkugeln zwischen 20 Zentimeter und zwei Meter Umfang, die an unterschiedlichen Orten, größtenteils in der Nähe des Süd-Pazifik, gefunden wurden. Ob sie als reine Kunstwerke kreiert wurden oder einem anderen Zweck dienten, weiß bis heute niemand. Wissenschaftler fanden lediglich heraus, dass sie allem Anschein von den indigenen Völkern stammen und bereits einige hundert Jahre vor Christus bis zur spanischen Kolonialisierung entstanden sein sollen.<strong><br></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Reiche Küste und viel mehr</strong></h3>



<p>Costa Rica bedeutet im übertragenen Sinne so viel wie &#8222;reiche Küste&#8220;, was auf das Gold der Azteken zurückgeführt wird, das die spanischen Eroberer in dieses Land lockte. Der eigentliche Reichtum Costa Ricas aber ist die Natur. Heute kommen die Besucher wegen der tropischen Flora und Fauna, den herrlichen Stränden und Tauchrevieren, aber auch wegen der zahlreichen Vulkane in das kleine Land zwischen den Ozeanen. In Verbindung mit einem Abstecher in das nördlich angrenzende Nicaragua und das Nachbarland Panama im Süden zeigt Zentralamerika, wie prachtvoll die Natur in diesem Teil der Erde ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Costa Rica &#8211; Naturerlebnis der Superlative</strong></h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Klima von tropisch bis subtropisch, in den Bergen kühler</li><li>12 verschiedene Vegetationszonen von subalpin bis immergrün, von Trockenwald bis Savannen- und Mangrovenlandschaft</li><li>25 % der geografischen Fläche Costa Ricas sind ökologische Schutzgebiete</li></ul>



<p>Auf 1.000 Quadratmetern Fläche gibt es in Costa Rica durchschnittlich:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>235 Pflanzenarten</li><li>17 Vogelarten</li><li>4,6 Säugetierarten</li></ul>



<p>Beispiele aus der Tierwelt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Quetzal, Tukane, Kolibris</li><li>Meeresschildkröte</li><li>Leguane, Geckos</li><li>Kaimane, Spitzkrokodile</li><li>Brüllaffen, Totenkopfäffchen</li><li>Jaguar</li></ul>



<p>Beispiele aus der Pflanzenwelt:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>800 verschiedene Farne</li><li>1400 Orchideen-Arten</li><li>2000 verschiedene Bromelien</li><li>mehrere Tausend palmartige Pflanzen</li></ul>



<p>Hauptgebiete der Vulkane:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Zentralkordilliere mit den Vulkanen Poás, Irazú und Turrialba</li><li>Kordelliere Guanacaste mit den aktiven Vulkanen Rincón de la Vieja und Arenal</li></ul>
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		<title>Pressemitteilung für &#8222;Das Jahr des Rehs&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 10:27:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PR und Events]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Das Jahr des Rehs]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung von Blaschke PR zu Romanveröffentlichung Beispielhaft stelle ich Ihnen diese Pressemitteilung vor: Viele möchten einmal ein Buch schreiben, Stephanie Jana und Ursula Kollritsch haben es gemacht. Bevor ihr E-Mail-Roman im Sommer 2015 im Ullstein-Verlag [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Pressemitteilung von Blaschke PR zu Romanveröffentlichung</h2>



<p>Beispielhaft stelle ich Ihnen diese Pressemitteilung vor:</p>



<p>Viele möchten einmal ein Buch schreiben, Stephanie Jana und Ursula Kollritsch haben es gemacht. Bevor ihr E-Mail-Roman im Sommer 2015 im Ullstein-Verlag erscheint, wollten die beiden Autorinnen diesen wichtigen Moment bei einer Test-Lesung mit Menschen teilen, die ihnen besonders am Herzen liegen. Die Resonanz auf die Einladung der beiden selbstständigen Frauen, Lektorin und Texterin, war überwältigend. Mehr als 70 Gäste, darunter ihre Familien, Freunde, Netzwerk-Partnerinnen und Kunden, hatten zugesagt und saßen dicht gedrängt im gemütlichen Veranstaltungsraum des Bonner „Lindenhofs“. Alle warteten gespannt darauf, was es mit den beiden Hauptfiguren Bine und Bella und besagtem Reh auf sich hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/03/Das-Jahr-des-Rehs_Autorinnen.jpg"><img decoding="async" src="https://www.blaschke-pr.de/wp-content/uploads/2015/03/Das-Jahr-des-Rehs_Autorinnen.jpg" alt="Das Jahr des Rehs_Autorinnen" class="wp-image-493" width="696" height="463"/></a><figcaption>Stephanie &#8222;Bine&#8220; Jana (links) und Ursula &#8222;Bella&#8220; Kollritsch (Foto: S. Blaschke).</figcaption></figure></div>



<h3 class="wp-block-heading">Bella und Bine stehen im Mittelpunkt der Handlung</h3>



<p>Das Setting hätte nicht schöner sein können: Ein antiker Tisch mit Art déco-Leselampe für die „Bella“-Autorin Ursula Kollritsch, daneben ein moderner Tisch mit Stuhl für die Autorin der „Bine“, Stephanie Jana, und davor ein Deko-Reh mit Lichterkette. In dieser an das Romansetting angepassten Atmosphäre bekamen die Gäste zunächst einen Einblick in das „Making of.“Denn der Roman war zunächst ein befristetes Schreibprojekt mit dem Arbeitstitel „2 Frauen, 1 Jahr, 1000 Gedanken“.</p>



<p>Im Mittelpunkt der Handlung stehen Bine und Bella. Die Heldinnen waren als Kinder und Jugendliche beste Freundinnen und gingen gemeinsam durch dick und dünn. Nach 17 Jahren Funkstille schreibt Bella Becker ihre erste E-Mail. Bellas Kontaktaufnahme kommt zur rechten Zeit, kurz vor Bines 40. Zwischen den beiden entsteht dann ein reger E-Mail-Verkehr, auch wenn ihre Lebensentwürfe kaum unterschiedlicher sein könnten: Die chaotisch-liebenswerte Journalistin Bella wohnt mit ihrem 15-jährigen Sohn Mischa in Berlin. Sein Vater, ihre große Petersburger Liebe, gibt sich nur ab und an die Ehre. Sabine Born, die geradlinige und radikale Architektin, ist mit Lehrer-Mann, Kindern und Hunden im hessischen Heimatort hängengeblieben. Das Einzige, was neben ihrem ,Bauhaus-Haus’ aus der Vorstadt-Normalität hervorragt, ist ein überdimensionales Lichter-Reh im Garten. Es ist Namensgeber des Titels und zugleich ein Leitmotiv der Story, dabei trotzt es allen (Jahres)zeiten. Es wird zum skurrilen Sinnbild des Aufbruchs, als Bines heile Welt zusammenfällt und sie zum Neuanfang zwingt. Und auch Bella muss sich nach und nach eingestehen, dass selbst ihr geliebter Strickmantel sie nicht vor Veränderungen schützen wird.</p>



<p>„Am Anfang“, erzählt Ursula Kollritsch, „haben wir in Echtzeit darüber berichtet, was im Leben der beiden Frauen passiert. Wir brauchten den Rahmen, die Zeit, die Situation. Schnell übernahmen die beiden Protagonistinnen das Ruder und benutzten uns dazu, ihre Gedanken aufzuschreiben“. „Es war richtig spannend, zu sehen, wie die Geschichte weitergeht und was Bella auf meine bzw. Bines Mails antwortet“, erzählt Stephanie Jana und ergänzt: „Von Anfang an stand fest, wir machen das ein Jahr, nicht länger.“ An diesen Vorsatz hielten sich die beiden Autorinnen, und auch daran, das einmal Geschriebene nicht grundsätzlich zu revidieren.</p>



<p>Was danach folgte, hätten die Freundinnen nicht im Traum erwartet. Nachdem zunächst ihre eigenen Schwestern begeistert von der Geschichte waren, baten sie die Literaturagentin Gabi Strobel um ihre Einschätzung. „Ich habe das Buch nachts in einem Rutsch durchgelesen, mitgelacht, geweint und mitgelitten. Danach war mir klar, das muss veröffentlicht werden“, resümierte Strobel bei der Testlesung am 29. November. Das sah auch der Ullstein-Verlag so und bringt „Das Jahr des Rehs“ im Juni 2015 auf den Markt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gäste in Bonn amüsieren sich köstlich</h3>



<p>Einen Vorgeschmack erhielten die geladenen Gäste in Bonn. Mit nahezu kabarettistischem Talent wechselten sich Ursula Kollritsch und Stephanie Jana in Dialogform ab – und hatten das Publikum schon nach wenigen Minuten gepackt und gefesselt. Lautes Lachen, begeisterter Zwischenapplaus und mitfühlende Ruhe wechselten sich ab. Auch die männlichen Zuhörer amüsierten sich übrigens köstlich.</p>



<p>Die abschließende Fragerunde und das überschwängliche Feedback des Publikums machten deutlich – dieses Buch trifft den Nerv der Zeit: Es geht um Freundschaft, um Vertrauen, um Wünsche, Hoffnungen, Aufbruch oder Träume vom Leben, und wie man sie vielleicht auch in die Tat umsetzen kann.</p>



<p>Wie die Geschichte von Bine und Bella ausgeht, bleibt noch ein Geheimnis. Und auch, wie es nach der Veröffentlichung des Debütromans mit dem literarischen Schreiben weitergeht. „Vielleicht ist die Geschichte von Bella und Bine ja noch nicht zu Ende erzählt“, bemerkt Stephanie Jana augenzwinkernd. „Oder andere Figuren möchten zum Leben erweckt werden“, ergänzt ihre Co-Autorin. Stephanie Jana sieht es zudem ganz realistisch: „Jetzt liegt der Fokus erst einmal auf der Veröffentlichung des Romans, Lesereisen und PR-Aktionen. Wenn sich das Buch gut verkauft, sehen wir weiter.“ Und Ursula Kollritsch fügt hinzu: „Außerdem haben wir ja noch unsere Hauptjobs und ein Privatleben.“ Ganz so wie Bine und Bella – vier Frauen: mitten im Leben.</p>



<p>„Das Jahr des Rehs“ erscheint am 8. Juni 2015 als List-Taschenbuch im Ullstein-Verlag (8,99 Euro).</p>



<p><a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/das-jahr-des-rehs-9783843711258.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere Informationen zum Buch.</a></p>
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