Mein Ausgleich … mein Atem

18. Februar 2014Bonn, PR und Events, Yoga

Alle Welt spricht von Yoga! “Alle Welt”? Indien ist klar, das ist ja Ursprungsland dieser philosophischen Lehre von geistigen und körperlichen Übungen. Dass die Welle aber überschwappt in die so technokratische, materielle westliche Welt und jetzt regelrecht in einem Atemzug mit dem neumodischen Begriff ‘Lifebalance’ ausgesprochen wird, das hat seine besonderen Gründe. Hektik, Stress, Überforderung, der Überraschungserfolg von Yoga in der 1. Welt, in den USA, in Europa, in Deutschland liegt wohl darin, dass es das genaue Gegenteil bewirkt: Ausgleich, Ruhe, Selbstfindung.

Das Maß ist voll, das Fass läuft über oder wie man es sonst bezeichnen möchte – vielleicht auch inflationär mit dem Begriff ‘Burnout’. Das Erlebnis brutalen körperlichen und geistigen Ausgelaugtseins bringt die Menschen an den Rand des Wahnsinns – oder zu Yoga.

Was war es bei mir? Schlichtweg Interesse: an ruhigen, in sich Sinn machenden körperlichen Bewegungen, an Atemübungen, durch die man den eigenen Körper besser wahrnehmen kann? Wohl nicht ganz. Das Interesse war da, den Ausschlag gab der Tod meines Vaters. Ich wollte die Nähe und Verbundenheit mit dem Jenseits spüren. Klingt philosophisch, aber das brauchte ich zu diesem Zeitpunkt.

Und jetzt weiß ich, was darüber hinaus passieren kann: Nie zuvor hatte ich so wenig Schmerzen im Körper, nie zuvor habe ich so intensiv geatmet – Leben eingehaucht. Und nie zuvor war ich so begeistert von einer Lebensphilosophie. Und das, obwohl ich noch nie in Indien war, keinen Ashram besucht habe und “nur” im Fitness-Studio Yoga mache. Das aber bis zu drei Mal pro Woche und manchmal auch zu Hause für mich ganz allein. Schön!

 

Der Begriff Yoga  (Sanskrit, m., योग, yoga, von yuga ‚Joch‘, yuj für: ‚anjochen, zusammenbinden, anspannen, anschirren‘) kann sowohl „Vereinigung“ oder „Integration“ bedeuten, als auch im Sinne von „Anschirren“ und „Anspannen“ des Körpers an die Seele zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Einswerden mit Gott verstanden werden.

(Quelle: Wikipedia)

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